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Die Müllbrüder

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Beitrag  walli Sa 01 Feb 2014, 22:38

Eine Mülltrennungsanlage, mal ein ganz anderer Tatort, fand ich gut
Der schnelle Ablauf wurde durch die schwerwiegende Tragik gerechtfertigt
Ein Toter, ein entführtes und ein krankes Kind, Alkoholprobleme, Erpressung, verzwickte Ehe- und Familienverhältnisse, mir waren zu viele Dramen in eine Folge gebündelt. Aber das ist ja Geschmackssache

Ina hat also Probleme Beruf und Mutterrolle unter einen Hut zu bekommen. Die Szenen mit Paul waren längst überfällig
Es ist völlig unrealistisch, dass die Alleinerziehende sonst immer „die Erste, Schnellste und Schlauste“ ist
Anstatt Mutter Ina immer als „rundum 7 Tage-24 Stunden-Super-Frau“ zu präsentieren, sollte man bei der Wahrheit bleiben und es sonst nicht so aussehen lassen, als sei Paul „nie geboren“

Gut aufgeteilt waren die Ermittlungen
Hajo, hatte mit Befragungen und Verhören mehr den ruhigen Part
Ina und Tom zwang die Zeitknappheit schnell an vielen Stellen zu recherchieren
Bis auf ein wenig „illegales“ machte Tom seine Sache ganz gut.
Ina eigentlich auch, es stört mich allerdings, dass Privatfrau und Polizistin sich immer dann zu sehr vermischen wenn Kinder eine Rolle spielen

Der absolute Quatsch-Höhepunkt war für mich aber Inas Befehl den Container weg zu transportieren. Ganz große Show das Zimmermann und Rettig Gespann „verkleidet“ in der Halle. Im Müll sah man die 2 ja nicht wühlen. Stattdessen durfte Rettig wieder mal eine superschlaue langatmige Rede halten und das obwohl die Zeit drängte

Bei so viel Hektik fehlte mir Jans besonnene, ausgleichende Art
Dafür freue ich mich umso mehr Marco morgen in „Frühlingsgefühle“ zu sehen

walli

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Beitrag  traudel So 02 Feb 2014, 20:25

Mit dem Tatort Müllsortieranlage hatten die Autoren einen guten Einfall
Aber in den Mord waren so viele verschiedene Schicksale eingeknüpft. Der Stoff hätte locker noch für 3 Folgen gereicht
Verständlich, dass wegen der Entführung die Zeit drängte
Aber Hajo, Ina und Tom rasten mir zu schnell von Ort zu Ort und von Verdächtigen zu Verdächtigen
Trotz der Hektik kamen sie bei den Ermittlungen aber wie von Geisterhand getrieben trotzdem voran
Plötzlich dann die wundersame Aufklärung, weil Ina das Versteck „hörte“
Mir lief das alles zu turbomäßig ab und die erfolgsgekrönte Polizeiarbeit kam mir wie „Hexerei“ vor

Gegen Hajos Darstellung ist nichts zu sagen. Befragungen, Auswertungen, Verhöre, Nachhaken, eben HK Ermittlungen wie immer
Auch Tom sehr eifrig und ganz annehmbar. Einige „Tricks“ die er anwendete sollte er Binz besser verschweigen. Mir missfällt aber immer noch, dass Tom jedem an den Kopf wirft was er gerade denkt.
Ein Kommissar muss so viel Fingerspitzengefühl haben, seine Meinung, bzw. die Wahrheit auch mal
zu unterdrücken, für sich zu behalten. Tom hingegen maßregelt die Leute auf so grobe Art das es schon an Beleidigung grenzt

Endlich spielte Paul wieder mal mit. Traurig, dass Ina sich nur dann auf ihren Sohn besinnt, wenn das Schicksal von anderen Kindern in einen Fall verwickelt ist
Es hat wirklich Seltenheitswert, dass Ina, wie in dieser Folge, ängstlich, besorgt, den Tränen nahe ist
Sonst ist Ina doch die „Unentbehrliche“, ohne die superkluge Alleskönnerin geht gar nichts
Die Soko hätte längst dicht gemacht, wenn Fr. Prof. sich nicht so schweißtreibend, aufopferungsvoll die Nächte um die Ohren schlagen würde
Bei ihrem verbissenen Karrieredrang vergisst Ina doch völlig ihre Mutterrolle
Wer kümmert sich denn währenddessen um Paul? Lebt der Junge vielleicht gar in einem Internat?
Hallo Autoren!!! Da ihr uns vor Jahren Pauls Geburt präsentiert habt, ist es völliger Blödsinn Ina jetzt wie eine Singlefrau darzustellen. Ein Kind „verschwindet“ nicht einfach. Paul aber spielt so sporadisch mit wie ein Junge aus der Nachbarschaft der Ina ab und zu besucht

Genie Ina hatte trotz allem noch ihre „großen Auftritte“: Container wegschaffen, Riesenhalle, Müll sortieren, 2 Gestalten im Gespensteranzug mit Atemmaske
Das waren die absoluten Brüller. Bei dem verkorksten Unsinn wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte. So ein Blödsinn ist kaum noch zu toppen

So schlau-doofe Rettig-Typen gibt es ja wirklich. Aber bei Rettigs umständlich-intelligent-detailliert-ausschweifender-dummer Rede, denkt doch jeder einen Idioten neben sich zu haben

Ich fand in der Folge vieles zu unrealistisch und das Inas „spitze Ohren“ 1,2,3 zur Aufklärung(„Erhörung“) führten, war die absolute Krönung

Das dominante Superweib hätte auch den armen Jan in die Ecke gedrängt, wenn er den mitgewirkt hätte
Er bringt etwas ein, das sich nicht beschreiben lässt, was ich bei den Anderen aber vermisse
Ohne Jan kommt bei mir kein echtes Soko-Gefühl auf
Wie schön, dass wir Marco gleich als Tierarzt sehen

traudel

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Beitrag  Elly Sa 08 Feb 2014, 17:35

Ich fand die Folge nicht schlecht, auch gefühlvoll gemacht, aber ich merke, dass Soko Leipzig Folgen ohne Marko für mich einfach nicht so interessant sind.

LG Elly

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