190 – Letzter Abend DDR – 11.02.2011

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190 – Letzter Abend DDR – 11.02.2011

Beitrag  Admin am Fr 11 Feb 2011, 17:12

Heute werden wir also mal wieder in die Vergangenheit entführt...mal sehen, was dabei rauskommen wird. Viel Vergnügen! Smile
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Letzter Abend DDR

Beitrag  walli am Sa 12 Feb 2011, 22:11

Mordaufklärung nach Jahrzehnten, absolut realistisch. Da es aber nun mal in Leipzig war, musste viel von der DDR reingemixt werden, damit wir ja nie vergessen, dass wir mal die Mauer hatten. Da die Stadt im Osten liegt, scheint es Pflichtprogramm zu sein, immer wieder Fälle zu bringen, die sich darauf beziehen. Meistens waren gerade die Folgen schlecht und gestern die, na ja?
Ging schon mit Dr. Rossi los, die mir bisher immer gut gefiel. Aber mit einem Affenzahn soviel über eine Leiche rauszufinden, die m.E. noch halb verdeckt in der Grube lag, grenzt schon an Zauberei
Der nächste Brüller: Jan hatte noch nicht ausgesprochen, dass Ina nach vermissten Personen aus dieser Zeit sucht - Trara, da kam Ina schon mit der Vermisstenmeldung von Thomas.
Dr. Rossi hatte die Mordzeit sehr ausgedehnt, aber nein, nur 1 Vermisster und Ina macht einen Volltreffer. Sowas wie DNA-Vergleich war nicht zu hören (wenn ich nichts an den Ohren habe), woher also die Sicherheit, dass es Thomas war. Trotzdem fix zu Clarissa um sie über den Tod zu informieren. Dem Team offenbarten sich jetzt soviel Verdächtige und Motive, dass sie 5 Morde hätten klären können. Da ja alles in die DDR-Zeit reichte bot sich natürlich genug Stoff mit Flucht, Spitzensportler, Doping, Stasi, Auffanglager, neuen Perspektiven, die gesucht wurden. Dazu noch die schwangere, sitzengelassene Clarissa, Paare die sich kreuz und quer betrogen. Nur sowas läuft auch im Westen ab. Soviele Möglichkeiten, aber Täterin war dann die vor Ehrgeiz zerfressene Sportlerin, die Thomas lieber abstach, als auf eine Karriere im Westen zu verzichten. Für 1 Folge war mir da eine Menge zuviel reingemixt. Wir vermissen schon lange die passenden Abschlussszenen vom Team, aber um einstige Freunde in alle Richtungen verschwinden zu sehen, reichte die Sendezeit. Ziemlich öde

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Beitrag  walli am Sa 12 Feb 2011, 22:52

Die Darsteller spielten alle durchweg gut. Selbst der junge Kevin überzeugte mit seinen Kurzauftritten
Aber einen Brand zu legen, wenn im Haus schon ermittelt wird, war dann doch hirnrissig. Ausgerechnet auch noch zu der Zeit als Ermittler drin sind, was ja wohl an davorstehenden Autos zu sehen war. Gehirn einschalten, sich klar machen, dass Beweise schon längst hätten gefunden sein können, war da wohl zu viel verlangt.
Erlebte auch noch nie, dass die Spusi Geräte mitfühhrt und im im Schnelltest Fußabdrücke feststellt

Hajo wirkte auf mich einerseits verhalten, hat ja schließlich am längsten in der Zeit gelebt. Andererseits aber auch angetrieben, weil ihm wohl viel dran lag Vergangenheit aufzuklären. Meine wieder dass er und Jan ein gutes Team geben. Beide ruhig, beide souverän. Aber auch mal energisch z.B. wie Jan bei Victor wegen seiner Ehe auftrumpfte. Nochmal beim Major, als dieser erst den Schweigsamen gab. Aber nervig, dass Hajo zwischendurch immer wieder den Ungerechten raushängt. Meine damit, als Jan das 1. x in die Wohnung kam und locker rausließ hier wirken alle gleich 20 Jahre jünger, kanzelte Hajo ihn sofort ab, dass Museenbesuche nach dem Dienst gemacht werden sollen. Als Vince seinen (un)schlauen Vortrag hielt, wie vorteilhaft doch einseitiger
Artikelkonsum sei, amüsierte sich Hajo drüber.

Neben ein paar anderen Arbeiten, sah Vince aber anscheinend seine wichtigste Aufgabe darin, die Wohnung wie einen Flohmarkt zu durchstöbern und sich mit seiner sprudelnden Fantasie seine eigenen Vorstellungen von der Vergangenheit zu formen

walli

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Beitrag  walli am Sa 12 Feb 2011, 23:19

Inas Überheblichkeit ist ja nichts Neues. Aber gerade bei so "Ostfällen" stellt sie Jan immer gerne als Deppen hin. Woher soll denn der Kölner Jan wissen, wie die Jeans damals im Osten hießen? Mit aufklären muss Jan, aber man lässt ihn auch immer wieder spüren, dass er sich als "Westler" nie die richtige Vorstellung machen kann. Kommissarin-Laborantin Ina kann natürlich 20 Jahre alte Kleidung untersuchen. Aber eine Sprühdose betätigen um Blut sichtbar zu machen, dafür ist sie anscheinend zu blöd. Wenn ich von der Spusi wäre, käme ich mir total verschaukelt vor, mal tätig sein zu dürfen und dann wieder von Ina ausgebremst zu werden. Bei der Arbeitsaufteilung fällt mir nur die Bezechnung "frei erfunden" ein
Aber Ina gerät ja bei dem Brand noch mal in große Gefahr. Vince bekommt was auf die Birne. Also selbst ist die Frau, Ina löscht. Fragt sich nur mit was. 1 Feuerlöscher war in dem alten Haus bestimmt nicht greifbar. Wasser müsste wegen dem baldigen Abriss auch abgestellt gewesen sein. Viel geraucht hat es ja, erst in der Wohnung, dann am Eingang, eigentlich nicht feststellbar wo es jetzt brannte. War nicht 1 Flamme zu sehen. Aber so erfährt man dann wie nebenbei , dass Ina mal bei der Feuerwehr war, die absolute Super-Powerfrau eben. Vergeht keine Folge mehr, wo Ina sich nicht besonders in den Vordergrund drängt

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Beitrag  walli am Sa 12 Feb 2011, 23:59

Eine besondere bzw. tragende Rolle hatte Jan in dieser Folge nicht. Aber auch ohne Ostkenntnisse hat er ermittelt wie man es von einem KOK erwartet. Jan ist eben Jan, der nicht wegen jeder neuen Erkenntnis gleich die Glocke schlägt oder einen langen, belehrbaren Vortrag hält, wie Ina das so gerne macht. Wir wissen ja, dass Marco nicht unbedingt immer sprechen muss, um mit seiner Darstellung zu überzeugen. Das auch mit Mimik und Blicken schafft. Meine gerade gestern leisteten Marcos Augen Schwerstarbeit. Nicht nur, dass er sein Gegenüber einige Male besonders durchdringend anschaute. Nein, egal wo oder wem er zuhörte, sein Blick war ständig in Bewegung oder er fixierte die Person. Auch ein stummer Jan spielt einen überzeugenden Jan. Total daneben war aber, ausgerechnet ihn zu beauftragen mit dem Major das Stasi-Buch durchzugehen. Erst wird Jan bei DDR-Sachen als ziemlich unfähig hingestellt. Aber dann ein Stasi-Buch durchgehen, Unterlagen die ihm ja auch fremd sein müssen. Lange dauerte das Ganze ja, wirkte schon ein bisschen wie abgeschoben. Gerade dann als Annerose den Mord zugibt. Leider war Jan gerade da nicht dabei. Ganz schön ungerecht
Die Soko-DDR Folgen überzeugten mich noch nie. Freue mich viel zu sehr, dass unser Land vereint ist. Wenn die Autoren es für nötig halten immer wieder und wieder solche Folgen zu zeigen, ist es kein Wunder, dass die Mauer nicht aus unseren Köpfen verschwindet. Ein Hit war diese Folge bestimmt nicht. Höchstens guter Durchschnitt und das ist noch zu hoch bewertet. Sehe jedenfalls keinen Grund mir die Aufnahme oft anzusehen. Tröste mich mit nächster Folge wenn Benni mitspielt. Das müsste ja ein bisschen interessanter werden. Oder vielleicht doch nicht.........?

walli

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Re: 190 – Letzter Abend DDR – 11.02.2011

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