114 – Auf dem Kriegspfad – (ES 18.01.2008)

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114 – Auf dem Kriegspfad – (ES 18.01.2008)

Beitrag  Admin am Fr 23 Sep 2011, 15:44

Wieder eine nicht ganz einfache Folge, in der man sehen kann, wie ein weit entfernter Krieg auch unsere Gesellschaft noch beeinflussen kann. Dazu Ina und ihr Beziehungsproblem...naja, laßt Euch überraschen... Wünsche Euch einen schönen SOKO-Abend. Smile
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Auf dem Kriegspfad

Beitrag  walli am Sa 24 Sep 2011, 21:22

An der Folge ist nichts auszusetzen, hätte genauso in der Zeitung gedruckt gewesen sein können. Ein Plus für die Soko, weil die Fälle meistens realistisch sind. Nicht alle, aber doch eine ganze Menge.
Nicht nur Sven machte sich schuldig, auch der Freund, der durch Schweigen, Manupilation, Bespitzeln Svens "Sturm" erst ermöglichte
Gut durchdacht war auch Svens "Qual". Die Wahnträume, im Kreis drehen usw. passte ganz klasse. Wurde alles von dem Schauspieler auch glaubhaft dargestellt
Der Freund spielte auch überzeugend. Allein sein grimmiges Gesicht ließ nichts Gutes ahnen

Hajo meine ich, spielte eben was er immer zeigt. War nichts aufregendes dabei. Die Besonderheiten die er Ina zugesteht regen mich auf.
Mal weg zum Telefonieren, mal schnell wegfahren und das alles während einer Bewachung. Das hätte sich mal einer der Männer, hätte sich Jan mal erlauben sollen. Dann wäre aber das Büro zum Trümmerfeld geworden

Patrick zeigte ja mal mehr Elan. War ja tatsächlich bei allen Befragungen, Überlegungen und im Einsatz immer tatkräftig dabei. Kommt ja nicht so oft vor. Wäre aber auch schlecht gewesen, wenn er Jan den ganzen "Kampf" allein überlassen hätte

Abgesehen vom Privaten war Ina für mich eine ganz schlechte KOK. Als die Kleine noch gesucht wurde zu ungeduldig und verständnislos der Mutter gegenüber. Wegen dem, was sie sich bei der Bewachung leistete hätte sie aus dem Dienst entlassen gehört. War doch rein gar nicht bei der Sache. Während 2 Menschen Schutz brauchen, mal schnell zur Wohnug fahren. Nicht genug, auch noch telefonieren. Wo gibt´s denn sowas sich bei einem so heiklen Einsatz "aus Eifersucht" entfernen. Noch schlimmer, dass Hajo das zuließ. Eigentlich ist Ina ja schuld, dass Sven so schnell die Wohnung fand, musste Hajo doch nach ihr Ausschau halten.

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Auf dem Kriegspfad

Beitrag  walli am Sa 24 Sep 2011, 22:35

Das Ina am Schluss die Waffe auf Sven richtet, macht sie auch nicht mehr zur Heldin. Eigentlich versagte sie auf der ganzen Linie.
Das wir das noch erleben dürfen: Ina macht pünktlich Feierabend, Ina hat bei Nachteinsätzen nicht mehr die Nase vorn. Aber jetzt hat der liebe Wolf nicht mehr die Zeit oder die Lust seinen "Mann" zu stehen. Vielleicht "zahlt" er Ina jetzt die vorangegange Vernachlässigung heim
Ist ja das Schlimmste für Ina wenn sie nicht die ganze Beachtung genießt. Tja, Wolf ist eben nicht so leicht zu dressieren wie Hajo, bei dem sie sich alles erlauben kann. Dafür genießt Wolf ja dann außer Haus der Hahn im Korb zu sein. Aber wie das Ina-Privatleben ausgeschlachtet wird. Schon widerlich, solch lange Szenen so oft ertragen zu müssen. Dabei war gerade dieser Fall doch hochinteressant, hätte noch ausführlichere Szenen verdient. Ein Glück, dass die Ina-Privat-Auftritte bald vorbei sind

Diese Folge war temporeich, stetiger Wechsel zwischen Büro und irgendwo draußen. War gut, dass mal wieder Action lief, denn immer nur Fälle durch "Reden" lösen senkt die Spannung
Wegen dem Wechsel bot auch Marco so ziemlich seine ganze schauspielerische Palette. Voll in Fahrt, mit Patrick, auf der Suche nach der Tochter. Kein Weg zu weit, kein Hang zu tief, kein Gebüsch zu wild, da zeigte sich Marcos Sportlichkeit sehr schön. Ebenfalls wie bei dem späteren Herumhetzen. Dafür war er bei Svens Verhör sehr betroffen. Noch gespalten, weil sie bei der Entführung das Schlimmste annehmen mussten, um dann einen zärtlichen Vater anzutreffen. Meine, in Jan kämpften gemischte Gefühle für die Tat. Einerseits entsetzt denkt er an die Angst der Mutter. Andererseits Verständnis für einen sehnsuchtsvollen Vater. Dann folgte Erschütterung über die schrecklichen Kriegserlebnisse. Jan traute sich ja kaum zu sagen, dass Sven von der Staatsawaltschaft belangt wird. Auf seiner Stirn stand unsichtbar zu lesen: Armer Kerl, habe Verständnis für dich. Hast Grauen erlebt, als Lohn musst du deine Vaterliebe jetzt unterdrücken. Den Vorschlag sich Hilfe zu suchen machte Jan nicht einfach so. Der Umgang mit Sven war irgendwie behutsamer, machte ja seine schreckliche Gefühlslage deutlich. Bei dem sturen Freund wurde Jan schon energischer. Zu Recht, was sich an dessen Fiesheit ja zeigte

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Auf dem Kriegspfad

Beitrag  walli am Sa 24 Sep 2011, 22:51

Aha, jetzt wissen wir also, dass Jan, genau wie Marco-Privat Zivi war. Der Zivildienstler Jan Maybach, der sich dann später für die Waffe entscheidet, Polizist wird
Von Palmen zu Svens Versteck, auch eine reife Leistung. Das Vorzimmer hielt Jan bei seiner telefonischen Anfrage bestimmt für bekoppt
Aber von der Durchsuchung des Zimmers, über Entdeckung vom Bild, bis zum Wohnwagen und dann zum Richter, passte einfach alles. Selbst die Beratschlagung an der Wandkarte war nachvollziehbar logisch. Eine Folge wo Marco wieder mal all seine Emotionen zeigen konnte und das brachte er wie immer sehr überzeugend
Das nach der schweißtreibenden Handgranaten-Rettung Inas Wolf-Horror-Erlebnis den Abschluss bildete war vollkommen daneben. Da hätte eine Szenne hingehört wo sich alle glücklich und erleichtert in die Arme fallen
Insgesamt war die Handlung der Folge sehr gut, genauso wie Marcos Gefühlsschwankungen zu erleben

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Re: 114 – Auf dem Kriegspfad – (ES 18.01.2008)

Beitrag  Kathy am So 25 Sep 2011, 20:45

ja die Folge war wirklich gut, sehr nah an der Realität und es ist schlimm zu sehen wie traumatisiert die Soldaten aus den Kriegsländern oft zurückkehren. Die Darstellung des Sven Brehme war sehr gut inszeniert und überzeugend von dem Schauspieler ausgespielt. Hat mir gut gefallen. Auch alle anderen Rollen waren gut besetzt. Eine Zumutungwar allerdings das wir auch in dieser Folge mit Inas Privatleben konfrontiert wurden. Und ich gebe Walli Recht hätte Jan sich nur einmal so aufgeführt wie Ina das sie während eines Einsatzes wo sie eigentlich Leben schützen sollte mal schnell nach Hause fährt um ihrer Eifersucht nachzugehen wäre Hajo bei Jan völlig ausgerastet. Naja aber wenn es um Jan geht dann ist der Auslöser ja auch immer der das er der "Böse" und der Betrüger ist und somit Hajo ja allen Grund hat ihn immer wieder zu attackieren während es bei Ina ja umgekehrt ist und sie die "arme" betrogene ist.
Ansonsten wie Walli schon sagte konnte sich Marco in dieser Folge wiedermal richtig schön ausspielen und es war einfach wunderbar ihm dabei zuzusehen. Ich hoffe ja sehr das wir in der neuen Staffel wieder mehr von Jan in solchen Folgen sehen können wo Marco sich in alle Richtungen ausspielen kann. Hoffentlich!!!!!!! L.G. Kathy

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Re: 114 – Auf dem Kriegspfad – (ES 18.01.2008)

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